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Design & Branding

Was kostet ein Rebranding 2026? Preise, Pakete und was wirklich dahinter steckt

Was kostet ein Rebranding 2026? Preise, Pakete und was wirklich dahinter steckt

Transparenz, die in der Branche selten ist: Was ein Rebranding wirklich kostet — und warum.


Die ehrliche Antwort: Es kommt darauf an

"Was kostet ein Rebranding?" ist eine Frage, auf die Agenturen oft ausweichend antworten. "Das kommt ganz drauf an." "Schicken Sie uns Ihre Anforderungen." "Wir erstellen Ihnen ein individuelles Angebot."

Das ist frustrierend — und meistens nicht nötig. Man kann Rebranding-Kosten in nachvollziehbare Kategorien einteilen, die für 80% der KMU ausreichen.

Hier ist die direkte Antwort:

UmfangTypischer PreisbereichZielgruppe
Logo-Redesign nur1.000 – 3.500 EURKleinstunternehmen, Soloselbstständige
Logo + Basisdesign2.500 – 7.000 EURKleinbetriebe, Start-ups
Corporate Design komplett7.500 – 20.000 EURKMU mit 10–100 Mitarbeitern
Vollständiges Rebranding20.000 – 80.000 EUREtablierte Unternehmen, Mittelstand
Konzern-Rebranding100.000 EUR +Großunternehmen, Marktführer
Für die meisten KMU ist der Bereich 7.500 bis 20.000 EUR die richtige Zielgröße für ein vollständiges Corporate Design.

Was ist der Unterschied zwischen den Preisstufen?

Logo-Redesign (1.000 – 3.500 EUR)

Das ist die minimale Variante: Ein neues Logo, eventuell eine neue Schrift und Farbpalette. Kein umfassendes Design-System, keine Templates, kein Leitfaden.

Wann das reicht:

  • Kleinstunternehmen oder Soloselbstständige

  • Du nutzt das Logo fast ausschließlich digital

  • Kein Team, das konsistente Brand-Assets benötigt


Wann das nicht reicht:
  • Du hast Mitarbeiter, die Präsentationen, Angebote oder Materialien erstellen

  • Du hast Briefpapier, Visitenkarten, Fahrzeugbeschriftung

  • Dein visueller Auftritt war bisher inkonsistent — das bleibt er, wenn nur das Logo neu ist


Logo + Basisdesign (2.500 – 7.000 EUR)

Hier kommt zum Logo ein grundlegendes Design-System hinzu:

  • Farb-System (Primär- und Sekundärfarben, Tints/Shades)

  • Typografie-System (Headline-Font, Body-Font, Schriftgrößen)

  • Basiselemente (Icons, Trennlinien, Hintergründe)

  • Einfache Templates (Visitenkarte, Briefpapier)


Wann das passt:
  • Start-ups und junge Unternehmen

  • Klares digitales Fokus, wenig Print-Bedarf

  • Budget begrenzt, aber professioneller Auftritt wichtig


Corporate Design komplett (7.500 – 20.000 EUR)

Das ist das vollständige Paket für KMU, die konsistent professionell auftreten wollen:

Was drin ist:

  • Logo (mehrere Varianten: horizontal, vertikal, Icon only, hell/dunkel)

  • Vollständiges Farbsystem

  • Typografie-System mit Anwendungsbeispielen

  • Icon-Set (10–20 Icons im Stil der Marke)

  • Umfangreiche Templates (Präsentation, Angebot, Rechnung, Briefpapier, Visitenkarte)

  • Brand Guidelines Dokument (20–40 Seiten)

  • Digitale Assets (Social Media, Website-Elemente)


Wann das sinnvoll ist:
  • Unternehmen mit 10–100 Mitarbeitern

  • Mehrere Personen erstellen Brand-Materialien

  • Wichtige Wachstumsphase oder Neupositionierung

  • Bisher kein konsistentes Erscheinungsbild


Vollständiges Rebranding (20.000 – 80.000 EUR)

Hier geht es nicht nur um visuelle Elemente, sondern um die gesamte Markenidentität:

Was dazu kommt:

  • Brand-Strategie: Positionierung, Zielgruppen, Differenzierung

  • Markenarchitektur (wenn mehrere Marken/Produkte vorhanden)

  • Messaging und Brand Voice (Textstil, Tonalität)

  • Vollständige visuelle Identität

  • Rollout-Plan und Change Management


Wann das sinnvoll ist:
  • Fundamentale Neupositionierung des Unternehmens

  • Fusionen oder Akquisitionen

  • Eintritt in neue Märkte

  • Imageproblem, das adressiert werden muss



Was die Qualität bestimmt

Nicht jede Agentur im selben Preisbereich liefert dasselbe. Diese Faktoren bestimmen die Qualität:

1. Strategie vor Ästhetik

Gute Markenarbeit beginnt mit Fragen: Wer bist du? Für wen? Warum sollten Kunden dich wählen? Was macht dich anders? Wer diese Fragen nicht stellt, liefert Design ohne Substanz.

Red Flag: Agentur fragt nach deinem Lieblingslogo und legt in Woche 1 drei fertige Konzepte vor.

2. Ausreichend Revisionsrunden

Design ist iterativ. Ein Logo-Prozess ohne mindestens 2–3 Revisionsrunden führt selten zu einem Ergebnis, hinter dem du wirklich stehst.

3. Lieferformate prüfen

Was bekommst du am Ende?

  • Vektordateien (.ai, .svg, .eps) für das Logo — Pflicht

  • Editable Source Files (Figma, Adobe Illustrator) für Templates — wichtig

  • Brand Guidelines als PDF — wichtig für konsistente Nutzung


4. Ansprechpartner und Kommunikation

Klar klingt das banal. Aber gerade bei Agenturen ist es häufig: pitchen tut ein Senior, umgesetzt wird von einem Junior. Frag direkt, wer dein Projekt betreut.


Wann ist der richtige Zeitpunkt für ein Rebranding?

Nicht jedes Unternehmen braucht ein Rebranding — und nicht jedes Unternehmen braucht es jetzt. Diese Signale sprechen dafür:

Klare Signale für Handlungsbedarf:

  • Das aktuelle Logo wurde vor 10+ Jahren erstellt

  • Verschiedene Mitarbeiter nutzen unterschiedliche Versionen des Logos

  • Kunden können deine Firma optisch nicht von der Konkurrenz unterscheiden

  • Du schämst dich für dein Erscheinungsbild bei wichtigen Präsentationen

  • Das Unternehmen hat sich fundamental verändert, das Design nicht


Wann warten sinnvoll ist:
  • Aktuell keine Kapazitäten, den Prozess ernsthaft zu begleiten

  • Budget nicht vorhanden (lieber warten und es richtig machen)

  • Fundamentale strategische Entscheidungen noch offen



Häufige Fehler beim Rebranding

1. Logo ohne System

Ein neues Logo löst keine Probleme, wenn der Rest gleich bleibt. Wenn deine Präsentationen in 6 verschiedenen Farben und mit 4 verschiedenen Schriften gestaltet werden, brauchst du ein System — kein neues Symbol.

2. Günstigste Option wählen

Rebranding von Fiverr für 200 EUR produziert Ergebnisse, die nach Fiverr aussehen. Das Problem: Du wirst dieses Logo die nächsten 5–10 Jahre tragen. Ein schlechtes Logo kostet langfristig mehr als ein gutes.

3. Zu viele Meinungen einholen

"Können Sie unsere 12 Mitarbeiter abstimmen lassen?" Design-by-Committee führt zu Design, das niemandem wehtut und niemanden begeistert. Leg intern 1–2 Entscheider fest.

4. Rollout vergessen

Ein neues Logo ist erst fertig, wenn es überall umgesetzt ist: Website, Visitenkarten, Präsentationen, Social Media, Fahrzeuge, Schilder. Rechne Rollout-Zeit in deinen Zeitplan ein.


Was wir für KMU bieten

Bei lowkeylab entwickeln wir Corporate Designs für mittelständische Unternehmen — mit Fokus auf Klarheit, Konsistenz und langfristiger Nutzbarkeit.

Unsere Pakete:

Logo & Basics (2.500 – 5.000 EUR)

  • Logo-Design (3 Konzepte, 2 Revisions-Runden)

  • Farbpalette + Typografie

  • Basis-Guidelines


Corporate Design Complete (7.500 – 15.000 EUR)
  • Vollständiger Logo-Prozess mit Strategie-Workshop

  • Vollständiges Farbsystem + Typografie-System

  • Icon-Set (15–20 Icons)

  • Templates (Präsentation, Angebot, Visitenkarte, Briefpapier)

  • Brand Guidelines (30+ Seiten)

  • Digitale Assets


Full Rebranding (auf Anfrage)
  • Brand-Strategie + Positionierung

  • Komplettes visuelles System

  • Messaging und Brand Voice

  • Rollout-Begleitung


Alle Designs werden in Figma erstellt — Du bekommst die Source Files und kannst jederzeit selbst Anpassungen vornehmen.


Fazit: Investition, nicht Ausgabe

Ein gutes Corporate Design ist keine Ausgabe — es ist eine Investition. In Vertrauen, in Professionalität, in die erste Wahrnehmung bei jedem Kundenkontakt.

KMU mit 10–50 Mitarbeitern sollten 7.500 bis 15.000 EUR für ein vollständiges Corporate Design einplanen. Das amortisiert sich durch gewonnene Kunden und stärkere Positionierung in der Regel innerhalb von 12 Monaten.

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Fabio D'Angelo ist Gründer von lowkeylab. lowkeylab entwickelt Corporate Designs und digitale Markenidentitäten für KMU — mit Fokus auf Klarheit, Konsistenz und praktische Nutzbarkeit.

Wie würde das bei uns aussehen? →